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Freelancer meets Großkonzern: Wie ein Start-up die Lücke schließt

Wie schafft man es als kleines Berliner Start-up, die Kluft zwischen Freelancern und Großkonzernen zu überbrücken? Dem Team von CodeControl ist es gelungen. Erst 2015 gestartet, ermöglicht es CodeControl inzwischen hunderten Freiberuflern, Aufträge für die ganz Großen auszuführen. Eine echte Erfolgsgeschichte – auch dank schlauer Finanzierungsidee.

14. Oktober 2020
Zoe Schirren - Content Manager
Bild: CodeControl

Die Idee: Vermitteln zwischen Klein und Groß

Aufträge von großen Konzernen sind zwar attraktiv, aber für Freelancer gerade finanziell eine echte Herausforderung. Zahlungsziele von 60-90 Tagen sind für die Großen ganz normal. Für kleine Auftragnehmer bedeuten sie Lücken im Einkommen, die schwer zu überbrücken sind. 

Gleichzeitig suchen viele Unternehmen händeringend Fachkräfte, vor allem im Bereich Softwareentwicklung, Produkt und Design. Doch die richtigen Freelancer zu finden, ist nicht immer einfach.

Das Berliner Start-up CodeControl bringt Freelancer und Unternehmen zusammen – und zwar erfolgreich. Seit seiner Gründung 2015 ist das Team um Marc Clemens stetig gewachsen. Inzwischen umfasst die CodeControl-Community mehr als 650 Selbständige, die Projekte für namhafte Kunden wie die NASA, Airbnb oder Siemens durchführen. 

Produktmanager Martins Laucis war von Anfang an dabei und hat uns erzählt, wie CodeControl dieses Wachstum gelungen ist und wie das Startup die Brücke zwischen Kleinen und Großen schlägt. 

Die Herausforderung: Wie schließen wir die Finanzlücke?

Als Marc Clemens und Team 2015 CodeControl gründeten, ging es ihnen vor allem darum, die talentiertesten Fachleute mit den spannendsten Projekten zusammenzubringen. Das Konzept war einfach: Startups, Agenturen und Konzerne finden über CodeControl die besten unabhängigen Freelancer. Dem gegenüber stehen freie Expertinnen, die sich lieber auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren, als auf Kundenakquise. CodeControl bringt beide Parteien zusammen.

“Programmierer*innen sollten sich nicht um Verträge kümmern oder Rechnungen hinterherlaufen. Sie sollten das machen dürfen, was sie am besten können: Coden.” Martins Laucis, CodeControl

Gerade große Unternehmen haben jedoch eine Gemeinsamkeit, die Selbstständige vor eine große Hürde stellt: Die langen Zahlungsziele. Fristen von 30 bis 90 Tagen sind für Konzerne an der Tagesordnung. Doch Freie können es sich in der Regel nicht leisten, solange auf ihre Bezahlung zu warten.

Für CodeControl zeigte sich schnell, dass sie eine Lösung für dieses Problem bieten mussten. Um ihre Community weiter auszubauen, mussten sie einen Weg finden, die Freelancer schneller auszuzahlen – also die offenen Rechnungen vorzufinanzieren. 

Doch für jede Rechnung in Vorleistung zu gehen, wäre eine zu große finanzielle Belastung geworden. Es musste ein Finanzierungspartner gefunden werden. Das Team schaute sich verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten an und erhielt immer die gleiche Antwort: CodeControl war zu jung und zu klein. Keine Bank wollte einem frisch gegründeten Startup einen traditionellen Kredit bieten. 

Die Lösung: Digitales Factoring speziell für die Wachstumsphase

Eine naheliegende Lösung für CodeControl war das so genannte Factoring. Bei dieser Finanzierungsform kauft ein Factoringanbieter offene Rechnungen auf und zahlt den Betrag direkt aus. Banken und klassische Factoringanbieter verlangen jedoch Mindestkontingente und langfristige Verträge. Als junges Unternehmen im Wachstum kam CodeControl auch hierfür nicht in Frage.

“[…] die wenigsten Factoring Anbieter arbeiten mit so jungen Unternehmen wie uns zusammen. Es ist wirklich schwer als kleines und relativ junges Unternehmen in Deutschland an Finanzierungen zukommen.”

Martins Laucis

Es war ein Freelancer aus der Community, der dem Team schließlich von Billie erzählte. Digitales Einzelfactoring schon für junge Unternehmen – das klang vielversprechend. Ohne Mindestkontingente oder -laufzeit und komplett digital konnte das Start-up Billie Flow einfach ausprobieren. Gebühren entfallen nur für tatsächlich eingereichte Rechnungen, im Bereich von 1-3 Prozent des Rechnungsbetrags. Martins Laucis meldete sich gleich an und lud noch am selben Tag die ersten Rechnungen zur Zwischenfinanzierung hoch:

“Es war total einfach und sehr schnell. Ganz ohne menschliche Interaktion habe ich die ersten Rechnungen hochgeladen und nach sehr kurzer Zeit hatten wir das Geld dafür auf dem Konto. Deswegen sind wir bei Billie geblieben: weil es so simpel war.”

Das Ergebnis: Schnelles Wachstum dank flexibler Finanzierung

Zu Anfang trat CodeControl nur vereinzelt Rechnungen an Billie ab. Um die wachsende Freelancer-Community bedienen zu können, wuchs jedoch auch der Finanzierungsbedarf. Heute nutzt das Unternehmen Billie Flow deshalb für XX Prozent seiner Rechnungen.

“Billie stellt uns eine Kreditlinie von einer halben Million Euro zu Verfügung. Das ist für uns mehr als genug und ermöglicht es uns, unsere Freelancer schnell auszuzahlen.”

In den letzten zwei Jahren mit Billie konnte CodeControl seine Community so von XXX auf mehr als 650 Freelancer wachsen sehen. Um seine großen Pläne umzusetzen, ist es für das junge Unternehmen wichtig, dass Partner und Tools bereit sind mit ihnen zu wachsen.

“Billie ist flexibel und schnell. Wir arbeiten jetzt schon über zwei Jahre mit Billie Flow und haben in Gesprächen mit unserem Key Accounter einen Deal ausgehandelt, der an unsere Bedürfnisse angepasst ist.”

Dank stetigem Cashflow muss sich CodeControl keine Gedanken machen, wie die nächsten Wachstumspläne finanziert werden sollen. 


Klingt Billie nach dem richtigen Partner für Sie?

Hat die Geschichte von CodeControl Ihr Interesse geweckt? Informieren Sie sich auf unserer Webseite über Billie Flow oder lassen Sie sich persönlich beraten unter 030 - 311 99 251 oder info@billie.io. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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