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BNPL Anbieter im Überblick

Bei Buy Now, Pay Later Anbietern kaufen Sie jetzt und zahlen erst später. Während die populäre Bezahlart im B2C-Sektor bereits stark vertreten ist, ist das Angebot im B2B-Bereich noch klein. Wir stellen die aktuellen Anbieter vor.

BNPL Anbieter
BNPL-Anbieter

BNPL-Anbieter

Dank Anbietern für Buy Now, Pay Later-Zahlmethoden (BNPL) kaufen Kundinnen in Onlineshops jetzt und zahlen erst später. Das gibt Käufern maximale Flexibilität sowie die Möglichkeit, Forderungen nach ihren Bedürfnissen zu begleichen. Die Folge: Kundinnen kaufen häufiger und für gewöhnlich mehr. Dank der erhöhten Conversion Rate im Checkout sowie des höheren durchschnittlichen Warenkorbwertes und einer steigenden Wiederkaufsrate profitieren Onlineshops im Umkehrschluss von teilweise massiven Umsatzsteigerungen. 

Während die populären Bezahlarten im B2C-Sektor – sprich für private Konsumentinnen – bereits stark vertreten sind, ist das Angebot für Firmenkunden und damit im B2B-Bereich noch klein. Welche Unterschiede bei den Lösungen zwischen B2B und B2C bestehen und worauf Onlineshops unter anderem bei der Auswahl des richtigen Buy Now, Pay Later Anbieters achten sollten, erklären wir hier.

Den richtigen BNPL-Anbieter finden

Die Auswahl des passenden Anbieters für Buy Now, Pay Later hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtige ausschlaggebende Kriterien sind zum Beispiel:

  • der unternehmerische Hintergrund sowie die Spezialisierung des BNPL-Anbieters

  • die angebotenen Zahlungsmethoden und -bedingungen

  • die Höhe der Akzeptanzquote und Möglichkeiten der Käuferidentifikation

  • die Kosten und Konditionen für Käufer

  • die Kosten, Konditionen und Zusatzleistungen für Onlinehändlerinnen

Unternehmerischer Hintergrund und Spezialisierung bei BNPL-Anbietern

Zum unternehmerischen Hintergrund zählt unter anderem die Erfahrung sowie die Zeit des Anbieters auf dem Markt. Das ist wichtig, denn Käufer erwarten Entscheidungen in Echtzeit und eine schnelle und bequeme Kauferfahrung im Onlineshop. Hinter eben diesen automatisierten Checkout-Prozessen und Käufer-Autorisierung verbergen sich Algorithmen sowie Risikomodelle, die über die Zeit stetig trainiert und verbessert werden. Sprich: Je länger ein BNPL-Anbieter tätig ist, desto mehr Datenpunkte können für die Verfeinerung und Optimierung der Identifikations- und Autorisierungsprozesse genutzt werden. Das führt zu noch schnelleren und genaueren Abläufen im Checkout und mehr Zufriedenheit auf Seiten der Kundinnen. 

Aufgrund bereits genannter Algorithmen und Risikomodelle empfiehlt es sich ebenfalls, einen Blick auf die Spezialisierung des BNPL Anbieters zu werfen und herauszufinden, ob das Geschäftsmodell für Privat- oder für Firmenkundinnen ausgelegt ist.  Risikoermittlung sowie Identifikations- und Bonitätsprüfungsprozesse sind im B2B deutlich komplexer als im B2C. Auch die Produktanforderungen sind im B2B-Geschäft andere. Firmenkunden wollen zwar den gleichen Kauf- und Zahlkomfort wie Privatpersonen, bringen aber als Käufer im unternehmerischen Kontext zusätzliche Erwartungen mit sich. Deutlich höhere Einkaufslimits für höhere Warenkorbwerte oder die Identifikation unterschiedlichster Lieferadressen sind nur zwei Beispiele hierfür. 

Es ist also ratsam einen Anbieter zu wählen, welcher entweder auf B2C oder B2B spezialisiert ist. Für Onlinehändler, die sowohl Privat- als auch Firmenkunden bedienen, bieten sich wiederum Kooperationslösungen an, bei denen über eine Integration auf jeweils spezialisierte Zahlungsanbieter für Privat- und Firmenkunden zugegriffen werden kann.

Zahlungsmethoden und -bedingungen bei BNPL

Auch auf die angebotenen Zahlungsmethoden und -bedingungen sollte bei der Auswahl des BNPL-Anbieters geachtet werden. Bei Firmenkunden steht der Rechnungskauf mit 95 Prozent sogar an erster Stelle der gewünschten Zahlungsmethoden (Studie der Universität Regensburg; ibi research). Ratenzahlung sowie Lastschriftverfahren werden ebenfalls gern von Käuferinnen verwendet. 

Darüber hinaus wird bei den Zahlungsbedingungen Flexibilität geschätzt. Kunden wollen Zahlungsfristen am besten selbst festlegen und Konditionen sowie Zahlungsmethoden auch nach Kaufabschluss ändern können. Beim Kauf auf Rechnung bevorzugen Käuferinnen Zahlungsziele von mindestens 30 Tagen.

Bei der Suche nach dem richtigen BNPL-Anbieter sollten also vor allem der digitale Rechnungskauf, wenn nicht alle gewünschten Bezahlmethoden im Angebot enthalten sein. Lange oder sogar frei wählbare Zahlungsziele sowie zusätzliche Flexibilität auf Kundenseite sind ein zusätzliches Plus, verbessern die Kauferfahrung und schlagen sich dank erhöhter Kundenzufriedenheit in höheren Umsätzen auf Händlerseite nieder.

Akzeptanzquote und Möglichkeiten der Käuferidentifikation bei BNPL-Anbietern

Die Akzeptanzquote oder Akzeptanzrate gibt Auskunft darüber, wie viel Prozent der Kundschaft im Onlineshop für den Kauf auf Rechnung vom BNPL Anbieter autorisiert wird. Wie hoch diese ausfällt, hängt vor allem von der Qualität und Spezifikation der eingesetzten Technologien und Scoringmodelle der Anbieter ab. Damit der Rechnungskauf oder andere BNPL-Optionen im Checkout akzeptiert werden können, muss die Kundschaft schließlich zunächst identifiziert und deren Bonität gecheckt werden. 

Auch hier sind die Anforderungen im B2B deutlich komplexer. Während Privatkunden relativ sicher mittels SCHUFA und Co identifiziert und ihre Bonität überprüft werden kann, fehlen derart standardisierte Auskunfteien und Datenbanken, die die Gesamtheit der Firmenkundinnen abdeckt. Je nach Größe und Rechtsform variiert die Datenlage zur Risikoprüfung stark. Ein BNPL-Anbieter kann hier helfen, sollte aber eine Akzeptanzrate von mindestens 80 Prozent bieten. Unabhängig vom Kundensegment ist es für die Bonitätsprüfung und Zahlungsautorisierung im Checkout Hier von besonderer Bedeutung, dass 

  • der Prozess so reibungslos wie möglich erfolgt, 

  • Entscheidungen in Echtzeit getroffen werden

  • und eine große Bandbreite unterschiedlicher Käufergruppen abgedeckt werden kann.

Die auf B2B spezialisierte angewendete Technik Lösung von Billie ermittelt beispielsweise eine Großzahl an Rechtsformen, sogar öffentliche Institutionen und Einzelunternehmen, und kann selbst Neukunden und Gastbestellungen für den digitalen Rechnungskauf autorisieren. In Echtzeit wird das einkaufende Unternehmen über verknüpfte Datenbanken verifiziert und eine Risikoprüfung mittels stabiler und skalierbarer Scoringmodelle basierend auf jahrelanger Praxiserfahrung durchgeführt. Mit jedem Checkout-Vorgang, bei dem Billies Zahlungsmethoden verwendet werden, wird auch der Algorithmus weiter mit Daten trainiert. Das verbessert die Prozesse und Risikoprüfung nachhaltig, denn je länger die Zahlungsmethoden im Checkout integriert sind, desto genauer funktionieren diese und die Akzeptanzrate steigt weiter. 

Kosten und Konditionen für Käufer

Das Prinzip Buy Now, Pay Later ist ein beliebter Service, den Käuferinnen gern nutzen. Schließlich wird die bestellte Ware direkt geliefert, während die Bezahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Was für Kunden bequem ist, bedeutet auf Seiten der Händler jedoch immer auch ein Risiko: Sollte die Bezahlung ausbleiben oder nur verspätet erfolgen, müssen sie die anfallenden Ausfallkosten tragen und haben dank Zahlungserinnerungen und Mahnwesen zusätzlichen Mehraufwand. 

Stellen Onlinehändlerinnen ihren Kundinnen BNPL-Zahlungsmethoden selbst zur Verfügung, fallen für diese Dienstleistungen aufgrund des genannten Risikos und Mehraufwands häufig Kosten auf Käuferseite an. Doch auch bei der Realisierung mit BNPL-Anbietern kann es Kostenpunkte für Käufer geben. Die Höhe dieser variiert von Anbieter zu Anbieter und ist zudem abhängig von der gewünschten Zahlungsmethode der Kundinnen. Die meisten BNPL-Lösungen bieten Käufern beispielsweise mit Rechnungskauf und Lastschrift oft eine Grundauswahl bequemer Zahlungsmöglichkeiten, für die keine weiteren Gebühren oder Zinsen anfallen. Bei der nachträglichen Verlängerung von Zahlungsfristen, der Beanspruchung von Zahlpausen oder der Umstellung zum Ratenkauf kann es jedoch häufig zu einem Jahreszinssatz zwischen neun und 15 Prozent oder zusätzlichen monatlichen Gebühren kommen. 

Neben den Kosten für Käuferinnen sollten Onlinehändler deshalb auch prüfen, ob der BNPL-Anbieter der Wahl, Kunden weitere Dienstleistungen und Services zur Verfügung stellt. Gern gesehen: eine App oder ein Portal, in dem Käuferinnen Rechnungen einsehen und Zahlungen einfach verwalten können. Das schafft maximale Transparenz und Flexibilität. 

Meistens ist der Standardservice eines BNPL-Anbieters für Kundinnen kostenlos. Sollten jedoch Zusatzwünsche oder nachträgliche Änderungen vorgenommen werden, kann es zu Kosten kommen. 

Kosten, Konditionen und Zusatzleistungen für Onlinehändler

Auch Onlinehändlerinnen sollten einen Blick auf die Konditionen sowie Kosten haben und diese in ihren Entscheidungsprozess mit einfließen lassen. Zahlungsmodelle für Händler setzen sich meistens aus einem Prozentsatz der Rechnung und einer Gebühr pro Forderung zusammen. Es ist nicht unüblich, dass die Konditionen für Händlerinnen individuell berechnet werden. Meistens geschieht dies auf Basis des jährlichen Rechnungsvolumens. 

Beim Kostencheck sollten auch die Zusatzleistungen und weitere Services mit einbezogen werden. Neben den reinen Zahlungsmethoden sowie der automatisierten Identifikation und Bonitätsprüfung übernehmen BNPL-Anbieter oft die komplette Zahlungsabwicklung inklusive Zahlungserinnerungen, Mahnwesen und Inkassoprozess. Auch das vollständige Betrugs- und Kreditrisiko sollte vom Anbieter für Buy Now, Pay Later übernommen werden. Bei guten BNPL-Anbietern erhalten Onlinehändlerinnen die Auszahlungen also deutlich vor dem eigentlichen Zahlungsziel. Kunden profitieren so von längeren Zahlungsfristen, während sich Händler keine Gedanken mehr um den Geldeingang oder das Ausfallrisiko machen müssen. Zusätzliche Funktionen wie eine automatische Zahlungszuordnung, Überzahlungsausgleich sowie branchenübliche Einkaufslimits sollten ebenfalls bei der Auswahl berücksichtigt werden. 

Buy Now, Pay Later Anbieter im B2C

Der Großteil der BNPL-Firmen richtet sich mit ihrem Angebot von Zahlmethoden für den Onlinehandel an Privatkundinnen, sind also im B2C-Bereich tätig. Zu den größten und bekanntesten zählen unter anderem Klarna, After Pay, Scalapay, Affirm sowie PayPal, auf die im Folgenden genauer eingegangen wird. 

Klarna

2005 in Schweden gegründet, ist Klarna mit über 400.000 Händlern und mehr als 147 Millionen aktiven Käuferinnen Marktführer in Europa und auch weltweit einer der führenden Zahlungsanbieter. Sofortüberweisung, Ratenzahlung und der Kauf auf Rechnung sind bei Klarna im B2C-Bereich möglich. Klarna übernimmt die Rechnung direkt beim Händler und kümmert sich um die Zahlungsabwicklung mit der Kundschaft.

  • Sektor: B2C

  • Zahlungsmethoden: Lastschrift, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Kauf auf Rechnung, Ratenkauf, Zahlpause

  • Zahlungsziel: Fix oder flexibel bis zu 24 Monaten

  • Gebühren für Händler: Es fallen Transaktionskosten an

  • Gebühren für Käufer: Für Zusatzleistungen können Zinsen sowie eine monatliche Gebühr anfallen. Im Falle eines Mahnverfahrens entstehen zusätzliche Kosten.

Seit Kurzem kooperiert Klarna mit dem auf B2B spezialisierten BNPL-Anbieter Billie. Das ermöglicht Onlinehändlern über ein und dieselbe Klarna-Integration sowohl BNPL-Zahlungsmethoden speziell für Privatkunden als auch spezialisiert auf die Bedürfnisse von Firmenkundinnen anzubieten – ganz ohne technischen Mehraufwand.

Hier finden sich weitere Informationen zu Billie X Klarna. 

Afterpay

Afterpay, in Europa unter clearpay bekannt, ist ein Financial Technology Unternehmen aus Australien, das zudem in den USA, Neuseeland, Großbritannien und Kanada tätig ist. Afterpay konzentriert sich auf den Ratenkauf im B2C. 

  • Sektor: B2C

  • Zahlungsmethoden: Lastschrift, Kreditkarte

  • Zahlungsziel: Vier Ratenzahlungen über sechs Wochen

  • Gebühren für Händler: Es fallen Kosten pro Transaktion an.

  • Gebühren für Kunden: Nur bei Zahlungsverzug fallen Gebühren an.

Scalapay

Scalapay ist ein relativ junges Unternehmen, das erst vor Kurzem in den deutschen Markt eingestiegen ist. Auch dieses BNPL-Unternehmen bietet B2C-Kunden Ratenzahlungen an. Bei Verzug werden Gebühren berechnet. 

  • Sektor: B2C

  • Zahlungsmethoden: Ratenkauf über Kreditkarte

  • Zahlungsziel: drei monatliche Raten

  • Gebühren für Kunden: Bei Zahlungsverzug wird eine Gebühr erhoben

PayPal

Auch der beliebte Zahlungsanbieter PayPal bietet seiner Kundschaft mittlerweile  Buy Now, Pay Later-Optionen an. Mit diesen können Einkäufe wie beim klassischen Rechnungskauf 30 Tage später, sofort per Lastschrift oder auch per Kreditkarte zum Monatsende bezahlt werden. Auch Ratenzahlungen werden angeboten. entweder, wie bei dem klassischen Rechnungskauf, zu einem späteren Zeitpunkt gezahlt oder aber in Raten abbezahlt werden. Es fallen keine Säumnisgebühren an.

  • Sektor: B2C

  • Zahlungsmethoden: Kreditkarte, Lastschrift, Ratenzahlung

  • Zahlungsziel: Ratenzahlung über drei bis 24 Monate möglich

  • Gebühren für Händler: Es fallen keine Zusatzkosten an 

  • Gebühren für Käufer: Die Ratenzahlung wird zu einem effektiven Jahreszins in Höhe von 9,99 % angeboten

BNPL Anbieter im B2B

Buy Now, Pay Later Firmen sind im B2B-Bereich noch nicht stark vertreten. In Deutschland operiert Billie seit 2016 und damit am längsten im B2B-Bereich.

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Herausforderungen für B2B-Händler

Wie bereits angedeutet: Auch wenn sich das BNPL-Prinzip im B2C- und B2B-Bereich ähnelt, stehen Händlerinnen im B2B vor besonderen Herausforderungen, die es es im Privatkundengeschäft so nicht gibt: 

1. B2B erfordert höhere Kreditlimits

Im B2B sind die Warenkörbe rund fünfmal größer als im B2C. Händler müssen ihren Kundinnen deshalb größere Kreditlimits für den Rechnungskauf einräumen, was zu einer erhöhten Risikokonzentration führt. Potentielle Zahlungsausfälle müssen mittels intensiver Bonitätsprüfung oder auch Kreditversicherungen abgefedert werden. Die Folge: Wollen Onlineshops den Rechnungskauf und BNPL-Optionen für Firmenkunden selbst bewerkstelligen, geht dies meist nicht ohne einen kostenintensiven, langwierigen und mit manuellem Aufwand – auch auf Käuferinnenseite – verbundenen Prozess. 

2. Das Betrugsrisiko ist höher

Rund 80 Prozent der Verluste beim Rechnungskauf lassen sich auf Identitätsbetrug zurückführen. Das birgt insbesondere bei Neukunden und Gastbestellungen ein hohes Risiko, da Onlinehändlerinnen in diesen Fällen keine Schlüsse aus der Bestellhistorie dieser Kundengruppen ziehen können. Hier muss während des Checkouts festgestellt werden, ob es sich um eine existierende Firma handelt, ob die bestellende Person wirklich dort angestellt ist und ob sie zudem die Befugnis hat, eine Bestellung aufzugeben. 

3. B2B-Kunden brauchen individuelle Zahlungsbedingungen 

Firmenkundinnen sind abhängig von den Zahlungszielen, die sie wiederum ihren Kunden gewähren. Nicht selten umfassen diese bis zu 90 Tage. Um die Betriebsmittel stets optimieren zu können, sind Firmenkundinnen deshalb von individuellen Zahlungsvereinbarungen mit ihren eigenen Lieferanten abhängig. Zwar können Onlineshops mit 14 oder 30 Tage Zahlungsziel für ihre Firmenkunden positive Zeichen setzen, ein optimales Einkaufserlebnis schaffen Händlerinnen aber erst mit individuellen Zahlungszielen von bis zu 120 Tagen, die Käufer bestenfalls flexibel bei der Bestellung selbst wählen können. 

BNPL-Anbieter für B2B: Das müssen sie können

Aufgrund der oben beschriebenen speziellen Herausforderungen im B2B, müssen BNPL-Lösungen für Firmenkundinnen vor allem eines sein: flexibel, sicher und zeitsparend. Gute Anbieter sollten unter anderem in den Bereichen Akzeptanzrate, Echtzeit-Entscheidung und Autorisierung sowie Skalierbarkeit punkten.

1. Akzeptanzrate von mindestens 80 Prozent

20 Prozent aller Nutzer brechen den Kauf ab, wenn ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar ist (siehe E-Commerce Payment Report 2021). Ähnliches gilt, wenn die Zahlungsmethode zwar theoretisch existiert, in der Praxis aber aufgrund lückenhafter oder mangelhafter Käuferinnenidentifikation nicht funktioniert. Gute Lösungen können mindestens 80 Prozent aller Anfragen zur Nutzung des B2B-Rechnungskaufs bewilligen und decken auch eine hohe Bandbreite potentieller Debitoren ab.

2. Entscheidung und Autorisierung in Echtzeit

Warten beim Einkauf sorgt für Frust – auch bei Firmenkunden, die online shoppen. Die passende BNPL-Lösung sollte Geschäftskundinnen, auch im Falle von Neukunden und Gastbestellungen, daher dank Echtzeit-Entscheidungen im Checkout und digitalem Rechnungskauf die gleiche reibungslose Erfahrung ermöglichen wie beim Einkauf als Privatkundin.

3. Hohe Skalierbarkeit

Um hohe Akzeptanzraten und automatisierte Entscheidungen in Echtzeit zu ermöglichen, müssen große Datenmengen verarbeitet und Algorithmen technisch effektiv gehandhabt werden. Eine gute Buy Now, Pay Later-Lösung hält auch einem großen Käuferansturm im Shop stand, ohne dass der Checkout ins Stocken gerät. 

Aus diesem Grund lohnt sich Buy Now, Pay Later im B2B

BNPL-Unternehmen bieten für Unternehmen und Händlerinnen eine geeignete Plattform. Unternehmen sind in der Lage

  • flexibel Einkäufe zu tätigen

  • ohne lange Planungskreisläufe

  • zu ihren eigenen Bedingungen

  • und angepasst an Cashflow und Liquidität. 

Händler integrieren BNPL-Bezahlmethoden in ihren Checkout

  • um dank vorzeitiger Auszahlung ebenfalls von optimierter Liquidität zu profitieren,

  • mit dem Kauf auf Rechnung das Kundenerlebnis zu verbessern, 

  • so die Conversion-Rate zu erhöhen,

  • und so letztendlich höhere Umsätze zu erzielen.

Im Zuge der Digitalisierung werden Onlineshops und moderne Zahlungsmethoden auch für Unternehmen immer wichtiger. Holen Sie sich jetzt die Informationen dazu von Billie.

Der BNPL-Service mit Billie

Billie bietet digitale Checkout- und BNPL-Zahlungslösungen, zugeschnitten und optimiert auf die spezifischen Bedürfnisse von B2B-Onlinehändlern und Firmenkundinnen. Billies BNPL-Zahlungsmethoden überzeugen mit hohen Warenkorb-Limits, Echtzeit-Scoring im Checkout sowie der zuverlässigen Identifikation von Bestands- sowie Neukunden. Selbst bei Gastbestellungen wird eine hohe Bandbreite potentieller Debitoren abgebildet – inklusive öffentlicher Einrichtungen und Einzelunternehmen. Mit über 90 Prozent bietet Billie damit die höchste Akzeptanzrate im Markt und ermöglicht so fast jedem das Nutzen der BNPL-Zahlungsmethoden. Die Implementierung im Shop ist einfach und kann mittels API, Shopsystem-Plugin oder über eine bestehende Klarna-Integration erfolgen. Nach der Implementierung können Firmenkundinnen direkt im Checkout auf BNPL-Zahlungsmethoden zugreifen, auf Rechnung kaufen und diese per Überweisung oder Lastschrift bezahlen. Im Ergebnis sehen Händler ein Umsatzwachstum von bis zu 30 Prozent, dank steigender Conversion Rates und Wiederkaufsraten sowie höherer Warenkorbwerte.

Unser B2B- und Finanzexpertise Team freut sich, Ihnen alle Fragen zu Billie und BNPL zu beantworten. Kontaktieren Sie uns direkt unter info@billie.io oder lassen Sie sich direkt zu den Möglichkeiten für Ihren Onlineshop beraten:

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