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Kaufabbrüche reduzieren im B2B- Mit diesen 6 Tipps klappt es

Kunden im Onlinehandel brechen ihre Einkäufe oft an bestimmten Stellen im Kaufprozess ohne Angabe von Gründen ab. Um diese Kaufabbrüche zu reduzieren, stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Kaufabbrüche im Onlineshop reduzieren
Kaufabbrüche im B2B Onlineshop reduzieren

Was ist ein Kaufabbruch?

Es handelt sich um einen kaufabbruch wenn ein Kunde sich während des Kaufprozesses gegen den Vollzug des Kaufes entscheidet.

Kaufabbrüche im Internet sind keine Seltenheit. Rund zwei Drittel aller Kunden brechen ihren Einkauf vorzeitig ab. Ähnlich wie im konventionellen Handel nutzen viele Kunden im B2B die Möglichkeit, sich bei ihrer Customer Journey lediglich ein Bild vom Angebot und den Preisen zu machen.  

Warum sich Kunden dazu entschließen, einen Kaufprozess abzubrechen, hat darüber hinaus noch andere Gründe. Viele davon liegen in der Gestaltung des Angebots oder in fehlenden oder mangelhaften Informationen seitens des Shopbetreibers. Genau an diesem Punkt setzen die Möglichkeiten an, die derartige Kaufabbrüche reduzieren können. 

Warum kommt es zu Kaufabbrüchen?

Auch im B2B ist der Kunde immer König. Manche Kaufabbrüche können nicht verhindert werden. Viele Ursachen dafür lassen sich jedoch eigenständig beheben. Die häufigsten Gründe für Kaufabbrüche resultieren aus folgenden Fehlern.

  • Ein unseriöser Webauftritt

  • Die Höhe der Versandkosten

  • Zu wenig Zahlungsmethoden

  • Zu lange Lieferzeiten

  • Die Notwendigkeit eines Kundenkontos

  • Komplizierte Check-out-Prozesse

Diese Faktoren können Sie selbstständig ändern. Im Folgenden finden Sie sechs hilfreiche Tipps, wie Sie die Zahl der Kaufabbrüche senken können. 

6 Tipps, wie Sie Kaufabbrüche verringern

Um die Zahl der Kaufabbrüche zu senken, müssen Sie vor allem Ordnung in das Sortiment bringen, die Webseite benutzerfreundlich gestalten und alle wesentlichen Informationen gut sichtbar transportieren. Außerdem können Sie noch die oben erwähnten Fehler vermeiden und Ihren Online-Auftritt optimieren. Mit den folgenden sechs Tipps gelingt dies.

1. Der seriöse Auftritt im Netz

Der Datenschutz ist für Kunden und auch für Unternehmen im B2B ein wesentliches Argument. Webseiten, die ein seriöses Bild liefern, sind daher sehr wichtig. Im B2B spielen die Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die grundsätzlichen Informationen eine große Rolle. Gestalten Sie Ihre Webseite übersichtlich, benutzerfreundlich und weisen Sie gut sichtbar auf die AGB hin. Die häufigsten Fragen sollten in den FAQ beantwortet werden. 

2. Die Versandkosten

Die Tatsache, dass überhaupt Versandkosten verrechnet werden, kann viele Kunden zu einem Kaufabbruch veranlassen. Sind diese Kosten jedoch nicht vermeidbar, sollten sie möglichst moderat gestaltet sein. Dieses Problem lässt sich mit Rabattcodes oder einer Mindestbestellmenge beheben oder zumindest eindämmen. Um Versandkosten zu vermeiden, können diese bereits in die Preiskalkulation einbezogen werden. Das ist vor allem für Produkte empfehlenswert, die selbst erzeugt wurden. Wenn keine Versandkosten für Bestellungen anfallen, sollten Sie diesen Umstand  gut sichtbar auf der Webseite erwähnen.

3. Annehmbare und flexible Zahlungsmethoden

Wie auch in Onlineshops, die auf B2C ausgerichtet sind, spielen im B2B die verschiedenen angebotenen Zahlungsmethoden eine große Rolle. Auch im B2B ist der Kauf auf Rechnung möglich. Billie bietet für Onlineshops mit Billie Boost die geeignete Lösung an. Diese ist als das Prinzip Buy now, pay later auf die Anwendung im B2B optimiert. 

Mit Billie Boost geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit bei Ihnen einzukaufen und die Rechnung zu einem späteren Zeitpunkt (14 bis 120 Tage) zu begleichen. Billie übernimmt dabei die Rechnung und Sie führen Ihr Unternehmen ohne Zahlungsausfall weiter.

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"Buy now, pay later" im B2B Checkout

Wählt der Kunde Billie's Rechnungskauf im Checkout, überprüft Billie deren Bonität um den Kauf freizugeben. Mit einer Annahmequote von >95% ist es fast jedem Geschäftskunden möglich die Zahlungsmethode seiner Wahl zu nutzen. Dies führt zu einer Erhöhung der Kundenzufriedenheit und demnach Ihrer Conversion Rate.

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Buy now, pay later im B2B Checkout

4. Die Lieferfristen moderat gestalten

Zu lange Lieferzeiten sind vor allem im B2B ein Problem. Lieferketten müssen bei Unternehmen lückenlos und rasch funktionieren. Betriebe sind auf zuverlässige Lieferanten angewiesen. Ansonsten kommt es dort zu Engpässen. Bieten Sie daher Lieferzeiten an, welche für ihre Kunden annehmbar sind. Weisen Sie auf eine rasche Lieferung bereits auf der Webseite hin. Nennen Sie dafür bestimmte Fristen. Beispiele dafür sind die Lieferung am selben Tag oder die Lieferung am nächsten Tag. 

5. Das Kundenkonto

Vor allem Neukunden können von einem obligatorischen Kundenkonto abgeschreckt werden. Nicht jeder Kunde im B2B will sich an einen bestimmten Lieferanten fix binden. Daher sollten Sie ein temporäres Kundenkonto anbieten. Dafür ist die Eingabe weniger Daten ausreichend. Zudem können Bestellprozesse auch durch E-Mail oder einen Bestellcode durchgeführt werden. 

6. Komplizierte Check-out-Prozesse

Diese können rasch zu einem Kaufabbruch führen. Aus diesem Grund sollten Sie dem Kunden veranschaulichen, was er gerade bestellt und in welcher Menge. Fotos können dafür sehr hilfreich sein. Leiten Sie den Kunden auch nicht gleich nach der ersten Befüllung seines Warenkorbs zur Kasse weiter. Informieren Sie den Kunden bereits während des Bestellprozesses über mögliche Zusatzkosten oder Versandkosten. Listen Sie diese auch übersichtlich auf. Begleiten Sie ihre Kunden auch im B2B auf seiner gesamten Customer Journey. Zudem besteht die Möglichkeit, den Bezahlvorgang und den Check-out-Prozess durch wenige Klicks zu beenden. 

Wichtige Punkte für Ihren Online-Auftritt für weniger Kaufabbrüche

Die Webseite ist für Onlineshopbetreiber die Visitenkarte. Auch im B2B spielt daher die Gestaltung der Website eine übergeordnete Rolle. Mithilfe der Website treten potenzielle Kunden mit Ihrem Unternehmen in Kontakt. Auf der Webseite können Sie bereits gezielt auf Ihre Kunden eingehen, um damit auch einen vorzeitigen Kaufabbruch zu vermeiden.

  • Beantworten Sie die häufigsten Fragen bereits auf Ihrer Website. Das gelingt mit den FAQ. Daneben stellen Sie auch noch Ihre Kontaktdaten gut sichtbar auf der Website zur Verfügung. E-Mails sollten Sie rasch und zuverlässig beantworten. Der Erhalt einer E-Mail kann auch elektronisch beim Kunden bestätigt werden.

  • Stellen Sie nur qualitativ hochwertige Fotos auf Ihre Produktseite. Damit erkennen Kunden rasch alle Details.

  • Verfassen Sie außerdem noch detaillierte Produktbeschreibungen. Die wichtigsten Eckdaten zu den einzelnen Produkten sollen sofort ins Auge springen.

  • Präsentieren Sie Ihre Produktpalette möglichst transparent. Dadurch müssen Kunden nicht lange nach speziellen Artikeln suchen. Im B2B wollen Unternehmen rasch und zuverlässig die benötigten Produkte finden, um Lieferverzögerungen zu vermeiden. Strukturieren Sie die Produkte, wenn nötig in verschiedenen Kategorien.

  • Sorgen Sie für eine userfreundliche Aufmachung der Website. Strukturieren Sie diese in eine Startseite, eine Shop-Übersicht, einen Reiter für ˶Über uns˝ und eine FAQ-Seite. Auch ein Kontaktformular ist hilfreich.

FAZIT: Kaufabbrüche reduzieren durch gezielte Maßnahmen

Kaufabbrüche sind im E-Commerce keine Seltenheit. Auch im B2B kommen Kaufabbrüche vor. Doch mit gezielten Maßnahmen können Sie Kaufabbrüche verringern. Weniger Kaufabbrüche führen zu höheren Umsätzen. Mit den gesetzten Maßnahmen können Sie zudem die Kundenzufriedenheit im B2B wesentlich steigern. 

Billie bietet mit seiner Software und Billie Boost geeignete Lösungen für die Optimierung Ihres Onlineshops im B2B an. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, kontaktieren Sie uns einfach unter info@billie.de. Oder vereinbaren Sie hier einen Termin. Holen Sie sich jetzt Ihre Informationen über Billie!

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