Finanzierungslücke

Testzentren droht Pleite

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Corona Testzentren kämpfen um Liquidität

Finanzierungslücke

1000+ Teststellen warten teilweise seit März auf die Auszahlung durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV).

Für viele Teststellen ist die finanzielle Lage dadurch sehr ernst.

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Flexible Finanzierungshilfen

Die Lücke schließen

Zunehmend wenden sich Teststellen an externe Anbieter, um die Finanzierungslücke zu schließen.

Zum Beispiel an Billie.

So vermeiden Testzentren Liquiditätsengpässe.

Bild: Mufid Majnun, Unsplash

"Zu den wichtigsten Werkzeugen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gehören Tests."

– Das Bundesgesundheitsministerium


Die Teststrategie ist integraler Bestandteil der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland.

Menschen, die weder Symptome aufweisen noch Kontakt zu Infizierten hatten, können sich nun regelmäßig in den 16.000+ Teststellen deutschlandweit auf das Coronavirus testen lassen. Neben diesen sogenannten Bürgertests werden auch die Arbeitgeber als weiterer Eckpfeiler der Teststrategie mit in die Pflicht genommen. Sie müssen Ihren Mitarbeitenden pro Woche zwei Tests zur Verfügung stellen, können diese nicht im Homeoffice arbeiten.

Ziel des vermehrten Testens ist es, asymptomatische Fälle zu erkennen und Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Zu diesem Zwecke werden täglich mehr als 1 Million Tests durchgeführt. 

Kostenerstattung pro Test

21
maximal

Die KV zahlt die Testzentren für jeden „Bürgertest" aus.

Für die Sachkosten sind das seit April maximal 6 Euro sowie 12 Euro für die Durchführung, beziehungsweise 15 Euro, wenn eine Ärztin involviert ist.

Dabei berechnet die KV außerdem eine Bearbeitungsgebühr von 2 Prozent für Sachkosten und 3,5 Prozent für Anwendungskosten.


Wenn auch nur 50 Prozent der in Deutschland lebenden das kostenlose Testangebot annimmt und einen Test pro Woche durchführt, sind das 41 Millionen Tests pro Woche.

Das beläuft sich bei einer Rechnung mit 18 Euro pro Test auf wöchentlich 738.000.000 Euro Kosten.

Allein bei Covimedical sind bis Ostern schon immense Kosten entstanden.

3,6m
Euro Kosten

Täglich öffnen neue Teststellen in Deutschland.

Die sogenannten „Bürgertests" werden größtenteils von privaten Anbieterinnen durchgeführt, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bezahlt werden.

Die Betreiber der Teststellen müssen dafür jedoch in Vorleistung gehen und tausende von Euros vorstrecken, um die Teststellen betreiben zu können.

In Deutschland gibt es 15.858+ Teststellen.

Zahl der Teststellen pro Bundesland (stand 13.04.21)

Baden-Württemberg

2250+ Teststellen

Einwohnerzahl: 11,07 Millionen (2019)

Informationen zu Teststrategie, Durchführung und Zahlungen finden Sie auf den Seiten der KV Baden-Württemberg.

Bayern

1130+ Teststellen

Einwohnerzahl: 13,08 Millionen (2019)

Informationen zu Teststrategie, Durchführung und Zahlungen finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Berlin

300+ Teststellen

Einwohnerzahl: 3,67 Millionen (2019)

Brandenburg

260+ Teststellen

Einwohnerzahl: 2,512 Millionen (2019)

Bremen

28+ Teststellen

Einwohnerzahl: 569.325 (2019)

Hamburg

140+ Teststellen

Einwohnerzahl: 1,814 Millionen (2019)

Hessen

700+ Teststellen

Einwohnerzahl: 6,266 Millionen (2019)

Mecklenburg-Vorpommern

320+ Teststellen

Einwohnerzahl: 1,61 Millionen (2019)

Niedersachsen

2900+ Teststellen

Einwohnerzahl: 7,982 Millionen (2019)

Nordrhein-Westfalen

5.700+ Teststellen

Einwohnerzahl: 17,93 Millionen (2019)

Rheinland-Pfalz

1000+ Teststellen

Einwohnerzahl: 4,085 Millionen (2019)

Saarland

370+ Teststellen

Einwohnerzahl: 990.509 (2019)

Sachsen

Zahl der Teststellen unbekannt.

Einwohnerzahl: 4,078 Millionen (2019)

Sachsen-Anhalt

370+ Teststellen

Einwohnerzahl: 2,208 Millionen (2019)

Schleswig-Holstein

390+ Teststellen

Einwohnerzahl: 2,897 Millionen (2019)

Thüringen

Anzahl Teststellen unbekannt.

Einwohnerzahl: 2,143 Millionen (2019)

61,4 Millionen

So viele Impfdosen wurden in Deutschland bisher verabreicht.

(Stand 15.06.21)

Während die Impfgeschwindigkeit anzieht, gibt es zunehmend Hoffnung auf eine baldige Besserung der Lage und damit mehr Normalität.

In Deutschland haben fast 50 Prozent der Menschen mindestens die Erstimpfung erhalten.

(Stand 15.06.21)

Geimpfte und Genesene werden ab sofort wie negativ-Getestete behandelt. Dadurch sollte der Bedarf an Schnelltests sinken. Jedoch gibt es viele Menschen, die sich nicht impfen lassen können oder wollen.

Außerdem ist ungewiss, wie lange und wie viel Schutz eine Impfung bietet – insbesondere mit Blick auf sich schnell verbreitende Varianten.

Daher ist eines klar:

Das Testen wird noch eine Weile Bestandteil unseres Alltags sein.

Corona Selbsttest und Maske in Unternehmen für Mitarbeiter

Bild: Waldemar Brandt, Unsplash

Unternehmen müssen zwei Tests pro Woche stellen.

23.250 Unternehmen in Deutschland droht in diesem Jahr das wirtschaftliche Aus.

– so das Institut der deutschen Wirtschaft.

Im Zuge der Coronakrise kämpfen viele KMUs mit finanziellen Engpässen und Liquiditätsproblemen.

Die Kosten für die Schnelltests fallen als zusätzliche finanzielle Belastung daher besonders schwer ins Gewicht.

Kosten für Unternehmen

Das kosten die Tests

USP MAHNWESEN

-

Bei einer Unternehmensgröße von 10 Mitarbeiterinnen und einem Durchschnittspreis von € 6 / Test und zwei Tests in der Woche, kostet das Testen

1200 €

im Monat.

Nicht jedes Unternehmen kann das sofort zahlen.

Rechnungskauf Icon

Flexible Zahlungsmöglichkeiten

Boost für Testverkäufer

Unternehmen mit Liquiditätsproblemen brauchen flexible Zahlungsmöglichkeiten beim Einkauf von Covid-Selbststest für ihre Mitarbeitenden

Testvertreiber können dazu Rechnungskauf anbieten.